Schulbetrieb nach den Sommerferien

Nach bisherigen Aussagen des Kultusministeriums soll der Fokus auf die Durchführung eines schulischen Regelbetriebs unter Corona-Bedingungen („Szenario A: Eingeschränkter Regelbetrieb“) liegen.

Zudem sind die Szenarien B („Schule im Wechselmodell“) und C („Quarantäne und Shutdown“) für den Fall sich verschlechternder Infektionslagen vorbereitet.

Szenario A: Eingeschränkter Regelbetrieb

Angesichts der landesweit niedrigen Infektionszahlen erscheint nach derzeitigem Planungsstand des Kultusministeriums ein eingeschränkter Regelbetrieb nach den Sommerferien sehr wahrscheinlich. Dieses Szenario ist sehr nah an Schule, so wie wir sie aus der Vor-Corona-Zeit kennen. Dieser quasi-Regelbetrieb ermöglicht maximalen Präsenzunterricht und Pflichtunterricht unter den gegebenen Bedingungen. Dafür soll auf den Mindestabstand von
1,5 Metern verzichtet werden und stattdessen soll auf möglichst feste Lerngruppen gesetzt werden. Für den Unterricht ist die maximale Bezugsgröße der jeweilige Schuljahrgang eine feste Kohorte. Das Szenario A strebt eine Rückkehr zu einem geordneten Schulbetrieb einschließlich Ganztagsbetrieb an, allerdings kann dieser unter
Umständen nicht mit dem Ganztagsangebot vor der Corona-Pandemie gleichgesetzt werden.

Szenario B: Schule im Wechselmodell

Sollte sich die Infektionslage verschlechtern und sich eine landesweite Verschärfung ergeben, dann wird auf das Szenario B, welches eine Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorsieht, zurückgegriffen.Dies
entspricht der Vorgehensweise in den vergangenen Monaten. In diesem Fall würden maximal 16 Personen im Präsenzunterricht sein, der Mindestabstand von 1,5 Metern würde gelten, der „schulische Schichtbetrieb“ in Wechselmodellen von Präsenz- und verpflichtendem Heimunterricht müsste umgesetzt werden. Eine Durchmischung wäre nur in wenigen Fällen möglich, die Notbetreuung an Schulen würde reaktiviert.

Szenario C: Quarantäne und Shutdown:

Bei (lokalen oder landesweiten) Schulschließungen bzw. Quarantänemaßnahmen tritt das Szenario C Quarantäne und Shutdown in Kraft. Neben regionalen Ereignissen mit Schließungen ganzer Schulen können auch einzelne Jahrgänge, Klassen oder Gebäudenutzer durch das Gesundheitsamt in Quarantäne versetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dann ausschließlich zu Hause und die Lehrkräfte leiten an und kommunizieren regelmäßig mit den Schülerinnen und Schülern.

Weitere bzw. aktuelle Informationen finden Sie unter https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/

 

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