Hygieneplan (Stand 29.05.2020)

Umsetzung des Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans
für die Wümmeschule Ottersberg „Hygieneplan Corona“ (Stand 13.05.2020)

1. Persönliche Hygiene
Die folgenden Hygienemaßnahmen dienen dem eigenen Schutz, aber auch dem Schutz der ganzen Schulgemeinschaft. Diese Regeln sind verantwortungsvoll einzuhalten. Bei einem wiederholten oder schweren Verstoß werden die Eltern benachrichtigt. Das wird in einer Liste im Sekretariat eingetragen. Bei erneutem Eintrag in die Liste erfolgt dann ein sofortiger Ausschluss vom Unterricht und die Eltern werden darüber informiert.
Wichtigste Maßnahmen:
· Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-
/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) auf jeden
Fall zu Hause bleiben. Schülerinnen und Schüler mit diesen Krankheitszeichen müssen von den Eltern unmittelbar abgeholt werden.
· Mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen halten.
· Der Fahrstuhl ist grundsätzlich nur durch eine Person zu benutzen (Ausnahme bei hilfebedürftigen Personen)
· Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
· Keine Berührungen, Umarmungen, „Gib mir 5“ und kein Händeschütteln zur Begrüßung und Verabschiedung.
· Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte dürfen nicht mit anderen Personen geteilt werden.
· Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
· Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten
Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
· Gründliche Händehygiene:

-Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend, entscheidend ist der Einsatz von Seife, z. B.
– nach Husten oder Niesen
– nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
– vor dem erstmaligen Betreten des Lernraumes
– vor dem Essen
– vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen eines Mund-Nasen-Schutzes
– nach dem Toiletten-Gang
– nach der Rückkehr zu Hause.
In allen Unterrichtsräumen sind Waschbecken installiert, an denen sich die Schülerinnen und Schüler vor dem Unterricht die Hände waschen müssen. Seife und Papierhandtücher sind ausreichend vorhanden.
Die Lehrkräfte dürfen die ihnen zugewiesenen Sanitärräume im Schulgebäude nutzen (das sind Lehrer-WC auf dem Verwaltungsflur, sowie für Lehrerinnen zusätzlich das Behinderten- WC im Verwaltungstrakt).
Die Bereitstellung von Desinfektionsmittel wird vom Verdener Gesundheitsamt als nicht notwendig erachtet.
Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) wird auf dem Schulgelände (Gänge, Pausenhalle, Mensa,Pausenhof) getragen. In den Unterrichtsräumen ist dies nicht notwendig, weil ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Der MNS ist selbst mitzubringen und wird nicht vom Schulträger gestellt.

2. Raumhygiene: Unterrichtsräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume,
Lehrerzimmer und Flure
Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb in allen Räumen und Fluren ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Die Tische in den Klassenräumen sind entsprechend weit auseinandergestellt. Abhängig von der Größe des Unterrichtsraums halten sich in der Regel maximal 15 Schülerinnen und Schüler darin auf. Die Schülerinnen und Schüler müssen eine feste Sitzordnung einhalten, die dokumentiert ist (Kopie ins Sekretariat). Partner- und Gruppenarbeit dürfen nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen. Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten oder in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.
Handläufe, Türklinken, Türen, Tische, Lehrerpulte, und Lichtschalter werden täglich mit geeignetem Reinigungsmittel gereinigt. Telefone, Kopierer, PCs (Lehrerarbeitsplätze und in Lernräumen) müssen vor jedem Gebrauch mit bereit gestelltem Reinigungsmittel desinfiziert werden.
Das Sekretariat nutzt einen Spuckschutz für den Tresen.
In den Verwaltungsräumen und dem Lehrerzimmer ist auf die Abstandsregelung zu achten.
Die Pausenhalle steht nur bei schlechtem Wetter als Aufenthaltsraum während der Pausen zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler sollten in den Pausen das Schulgebäude verlassen. Bei schlechtem Wetter können Teilgruppen die Pause unter Aufsicht in den Unterrichtsräumen verbringen und es werden evtl. weitere Aufenthaltsbereiche geöffnet, in denen die Einhaltung der Abstandsregel gewährleistet werden kann (z.B. Aula-Foyer).

Die Bänke in den Fluren und in der Pausenhalle dürfen vor dem Unterricht und in den Pausen
nicht genutzt werden.

3. Hygiene im Sanitärbereich
In allen Toilettenräumen stehen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereit und werden regelmäßig aufgefüllt. Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, wird am Eingang der Toiletten durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler aufhalten dürfen.
Vor jedem WC gibt es ein Einsteckfach, in das alle Schüler ihr „BESETZT“-Schild einstecken, wenn sie die Toilette nutzen. Jeder Schüler hat sein eigenes Schild! Toilettengänge sind in den Stunden zugelassen, um die Pausenzeiten zu entlasten. Die Toiletten werden regelmäßig auf Funktions- und Hygienemängel geprüft. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden werden täglich gereinigt.
Die Schüler nutzen die ihrem Unterrichtsraum nächstgelegene Toilette.

4. Infektionsschutz in den Pausen
Auch in den Pausen und unmittelbar vor Unterrichtsbeginn bzw. unmittelbar nach Unterrichtschluss muss gewährleistet sein, dass ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Jede Lehrkraft begleitet ihre Lerngruppe im Anschluss an den Unterricht in die Pause und führt dort Aufsicht. Die aufsichtführende Lehrkraft bringt die Klasse nach der Pause auch wieder in den Unterrichtsraum.
In der Mensa ist nur der Kauf von Speisen und Getränken möglich. Kein Aufenthaltsraum!
Der Verzehr hat draußen zu erfolgen.

5. Infektionsschutz beim Schulsport
Praktischer Sportunterricht findet bis auf weiteres nicht statt.

6. Wegeführung

In dem ersten Präsenzunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler eine ausführliche Einweisung in den Hygieneplan.
In Teilen des Schulgebäudes (Verwaltungstrakt, Mensa) gilt der Einbahnverkehr. Wo dies nicht durch Pfeile ausgewiesen ist, gilt der Rechtsverkehr, so dass beispielsweise in breiten Fluren der Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden kann, auch wenn sich SuS entgegenkommen.
Die Schülerinnen nutzen die in der Übersicht angegebenen Ein- und Ausgänge und gehen unter Beachtung der Abstandsregel auf direktem Weg in den entsprechenden Unterrichtsraum (siehe „Corona-Stundenplan“). Sollte ein Fachraum genutzt werden, geht die entsprechende Klasse zunächst in ihren Unterrichtsraum (siehe Tabelle!) und wird dort vom Fachlehrer
abgeholt.

Nicht zu vermeidende Engstellen wie Türdurchgänge (z.B. von der Pausenhalle auf den Schulhof), sowie Treppenhäuser müssen einzeln (hintereinander) passiert werden. Wartende Personen bilden eine Schlange mit entsprechendem Mindestabstand.

7. Schülerbeförderung
Der Landkreis Verden appelliert an die Eltern, nach Möglichkeit nicht die öffentliche Schülerbeförderung zu nutzen. Schülerinnen und Schüler sollen möglichst mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommen.
Im Bus ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes Pflicht.
Die aufsichtführenden Lehrkräfte an der Bushaltestelle am ZOB sorgen dafür, dass die Abstands- und Hygieneregeln auch an der Bushaltestelle eingehalten werden.


8. Konferenzen und Versammlungen

Besprechungen und Konferenzen werden auf das notwendige Maß begrenzt. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Klassenelternversammlungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

9. Meldepflicht
Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden.
Die „Rundverfügung 1-2020 der NLSchB – Verfahren und Meldepflichten bei Coronavirus (SARS-CoV-2)“ vom 06.03.2020 ist zu beachten.
Der Hygieneplan wird ständig angepasst, wenn Verordnungen des Landes Niedersachsen,
Regelungen des Schulträgers oder schulorganisatorische Planungen dies notwendig machen.

Dominik Lerdon
Oberschulrektor